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VfL Kurpfalz Neckarau – VfR Mannheim 0:3

VFR2Foto: Ed. Nohe Rasenspieler bejubeln Derby-Sieg

Späte Tore entscheiden das Derby - VfR siegt 3:0 beim Aufsteiger VfL Kurpfalz Neckarau

(tb) Der VfR Mannheim hat den VfL Neckarau in die Schranken gewiesen. Nach der Niederlage des FC Zuzenhausen in Heddesheim grüßen die Rasenspieler nun wieder von der Tabellenspitze.

Eine stattliche Zuschauerzahl hatte sich bei angenehmen Temperaturen um den Neckarauer Kunstrasenplatz versammelt und erlebten einen VfR Mannheim, der von Beginn an die Initiative übernahm. Die Gastgeber sahen sich im 1. Durchgang nahezu ohne Unterbrechung in die Defensive gedrängt und verteidigten ihr Tor mit Mann und Maus. Nach 25 Minuten hatte der VfR bereits sechs teils dicke Torchancen verzeichnet, doch weder Robin Szarka, Nico Jüllich und Dennis Lodato noch Christian Kuhn (per Freistoß) oder Fabian Szaker (per Kopfball) schafften es, das Leder im Neckarauer Tor unterzubringen. Dann folgte eine Schrecksekunde, als Damian Gurley ohne Gegnereinwirkung liegen blieb, weil er sich offenbar schwer verletzt hatte. Nach ca. achtminütiger Verletzungspause war jedenfalls an ein Weiterspielen des Youngsters nicht mehr zu denken. Er wurde durch Blerton Muca ersetzt, der 9 Minuten nach Wiederanpfiff vor dem gegnerischen Tor eine hundertprozentige Torchance in die Wolken vergab. Die Gastgeber unternahmen in der 44. Minute einen ersten offensiven Versuch, der aber nicht in eine echte Torchance mündete.

Kurz nach der Halbzeit wurde Blerton Mucas Kopfball aus kurzer Entfernung zur Ecke geklärt. Das Spiel schien weiterzulaufen wie bisher, doch in der 48. Minute setzten die Gastgeber plötzlich ihren ersten Konter der Partie, der VfR-Torwart Paul Jivan das erste Mal beschäftigte. Der VfL lauerte jetzt auf weitere solche Gelegenheiten. In Minute 53 ließ die aufgerückte VfR-Abwehr eine glasklare Einschusschance des VfL zu. Der aus dem Tor stürzende Jivan war ausgespielt worden und der Ball rollte auf das leere VfR-Tor zu, doch Marcel Schwöbel hatte aufgepasst und schaffte es, das Leder kurz vor Überschreiten der Torlinie vom Gehäuse weg zu befördern und verhinderte so den Rückstand seiner Mannschaft.

Trainer Volkan Glatt reagierte und brachte mit dem früheren VfL-Akteur Max Kougang als Reaktion auf die Neckarauer Konter mehr Stabilität in die Abwehr und mit Furkan Cevik sowie Malik Mikona Schwung in die Offensive. Besonders Mikona ist ab da hervorzuheben, denn er feuerte kurz nach seiner Einwechslung einige stramme Schüsse auf das Neckarauer Tor ab, die der Torwart nur mit Mühe entschärfen konnte.

Der Druck des VfR wurde nun immer stärker und in der 76. Minute erlöste Blerton Muca den mitfiebernden Anhang seiner Mannschaft mit dem längst überfälligen Führungstreffer. Der aufgerückte Max Denefleh hatte ihn mit einem exakten Pass in die Schnittstelle in Szene gesetzt, so dass Muca eiskalt vollstrecken konnte. Eine Minute später gelang Ayhan Sabah alleine vor dem gegnerischen Torwart mit dem 0:2 die Vorentscheidung.

Den Platzherren war der Zahn nun gezogen. Malik Mikona sorgte noch zweimal für Gefahr. Schlussendlich war es Furkan Cevik vorbehalten, gegen nachlassende Neckarauer den auch in der Höhe gerechten 0:3-Endstand zu erzielen.

VfL Kurpfalz Neckarau – VfR Mannheim 0:3 (0:0)

Sejdiu – Horning, Juksimovic, Pacaj, Arouna (85. Dedeoglu), Paschaloglu, Abdullahu, Yildirim (42. Güner), Reinmuth, Zajimovic, Zimmermann (85. Kiriazis)

Jivan – Gurley (23. Muca), Weil (55. Kougang), Kuhn, Denefleh – Szarka, Schwöbel – Lodato (66. Mikona), Jüllich – Sabah, Czaker (55. Cevik)

Tore: 0:1 Muca (76.), 0:2 Sabah (77.), 0:3 Cevik (90.+ 2.); Schiedsrichter: Marvin Hoffmann, Mannheim-Pfingstberg

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