Mannheim: Boxsport vor großem Comeback – „Night of the Heavyweights“ bringt Top-Fights in die SAP Arena
Der deutsche Boxsport steht vor einem Wendepunkt: In Mannheim trifft am 15. Mai eine neue Generation mutiger Kämpfer auf ein wachsendes Publik...
MANNHEIM: Neue Temporegeln auf der B38a – Stadt reagiert auf Unfallhäufung
Auf der B38a in Mannheim werden die Geschwindigkeiten angepasst. Die Maßnahme soll Unfälle im stark belasteten Abschnitt Richtung Feudenheim r...
RUST: 26. RADIO REGENBOGEN Award 2026 ehrt Unheilig, Tokio Hotel und internationale Stars
Am 10. April 2026 wurde in Rust der RADIO REGENBOGEN Award vor 1.200 Gästen verliehen – zahlreiche prominente Preisträger aus Musik, Medien un...
Smartes Türschloss: Nuki macht Schluss mit kostenintensiven Türnotöffnungen
Smartes Türschloss im Test: Wie Nuki den klassischen Haustürschlüssel ersetzt
Die Haustür öffnen ohne Schlüssel – was lange nach Zukunft klang, ist h...
STUTTGART: Weltgrößtes Frühlingsfest bis 10. Mai 2026 auf dem Cannstatter Wasen
Das 86. Stuttgarter Frühlingsfest wurde am 18. April 2026 eröffnet und lädt bis zum 10. Mai zu 23 Tagen voller Unterhaltung, Genuss und Tradit...
Berlin: Neue Umfrage zeigt große Wertschätzung fürs Ehrenamt – doch viele bleiben unbeteiligt
Eine Doctolib-Befragung mit dem Deutschen Roten Kreuz offenbart: Engagement ist wichtig, doch ein Drittel der Menschen hat sich noch nie ehrenamtlich eingebracht.
Hohe Wertschätzung – geringe Teilnahme
Gesellschaftliches Engagement genießt in Deutschland hohen Stellenwert – das zeigt eine aktuelle Online-Befragung von Doctolib und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) unter 2.403 Nutzerinnen und Nutzern. Demnach halten 92 Prozent Ehrenamt für wichtig. Gleichzeitig hat sich mehr als ein Drittel (37 Prozent) noch nie engagiert. Weitere 24 Prozent sind regelmäßig aktiv, 12 Prozent gelegentlich, 19 Prozent waren früher im Ehrenamt tätig und 8 Prozent planen den Einstieg. Die zeitlichen Möglichkeiten variieren deutlich: 37 Prozent bringen zwei bis fünf Stunden im Monat ein, 27 Prozent rund sechs bis zehn Stunden, 24 Prozent sogar mehr als zehn Stunden.
Beliebte Engagementfelder
Wer aktiv ist oder darüber nachdenkt, konzentriert sich häufig auf Bildung, Jugend, Sport und Kultur (45 Prozent). In Pflege, Betreuung und Alltagshilfe engagieren sich 23 Prozent. Weitere Bereiche sind Gesundheit, Erste Hilfe und Blutspende (21 Prozent), interkulturelle Begegnungen und psychosoziale Unterstützung (10 Prozent) sowie Krisen- und Katastrophenhilfe oder Tierschutz, Nachbarschafts- und Vereinsarbeit (9 Prozent).
Was motiviert – und was bremst?
Sinnstiftung (47 Prozent), Verantwortungsübernahme (38 Prozent) und die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten wirkungsvoll einzusetzen (35 Prozent), gehören zu den wichtigsten Beweggründen. Dem gegenüber stehen aber deutliche Hürden: Zeitmangel (58 Prozent), gesundheitliche Gründe (25 Prozent), andere Prioritäten (14 Prozent) und fehlende Informationen zu passenden Angeboten (11 Prozent). Fast ein Fünftel würde sich engagieren, wenn klar erkenntlich wäre, wo besonders dringender Bedarf besteht.
Positive Effekte – aber auch Belastung
Die Mehrheit der Aktiven berichtet von spürbaren Vorteilen: 71 Prozent erleben ihr Engagement als bereichernd für die seelische Gesundheit und das eigene Wohlbefinden. Viele fühlen sich sozial stärker eingebunden. Gleichzeitig geben 55 Prozent an, sich durch das Ehrenamt gelegentlich belastet zu fühlen. „Ehrenamt stärkt unseren Zusammenhalt und schafft persönliche Freiräume“, sagt Meike Dietzel, HR-Verantwortliche bei Doctolib. Das Unternehmen unterstützt Engagement mit sogenannten „Solidarity Days“ und verweist darauf, dass digitale Terminorganisation in der App auch Angehörigenpflege und Alltag erleichtern kann.
Digitalisierung als Türöffner
In digitalen Werkzeugen sehen viele Befragte eine Chance, Hürden abzubauen: 41 Prozent wünschen bessere digitale Terminplanung und flexiblere Zeiteinteilung, 40 Prozent eine einfache Online-Suche nach passenden Engagements. Zudem wünschen sich 37 Prozent mehr Transparenz zu Organisationen und Projekten. „Digitalisierung verbindet uns schneller mit Menschen, die Hilfe brauchen – und hilft, neue Freiwillige zu begeistern“, betont Annette Strauß, ehrenamtliche DRK-Bundesleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit in Dresden. Gleichzeitig bleibe persönlicher Kontakt zentral: „Technologie erleichtert uns das Ehrenamt, damit wir uns auf das konzentrieren können, was wirklich zählt – den Menschen.“
Hintergrund zur Befragung
Die Online-Umfrage wurde im November 2025 über die App und Website von Doctolib durchgeführt. Die 2.403 Teilnehmenden liefern kein repräsentatives Bild, jedoch ein aktuelles Stimmungsbarometer zum Ehrenamt in Deutschland. Weiterführende Informationen und einen Test zur Engagement-Eignung bietet das DRK online unter drk.de.