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Lampertheim: A67: Behördenübergreifende Verkehrskontrolle

05.11.2025 – 13:18

Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Lampertheim
A67: Behördenübergreifende Verkehrskontrolle
Über 200 Fahrzeuge und rund 400 Personen kontrolliert

POL-DA: Lampertheim / A67: Behördenübergreifende Verkehrskontrolle / Über 200 Fahrzeuge und rund 400 Personen kontrolliert

 

Lampertheim / A67 (ots)

Bei einer behördenübergreifenden Verkehrskontrolle auf der Autobahn 67, auf dem Parkplatz Wildbahn im Bereich Lampertheim, überprüften über 110 Einsatzkräfte am vergangenen Dienstag (4.11.) über 200 Fahrzeuge und nahmen rund 400 Personen näher unter die Lupe. Der Fokus der Kontrolle lag hierbei bei der Bekämpfung der Einbruch- und Eigentumskriminalität. An der Aktion beteiligt waren neben Einsatzkräften des Polizeipräsidium Südhessen auch die Polizeipräsidien Südosthessen, Westhessen, Frankfurt am Main und das Hessische Polizeipräsidium Einsatz. Zudem unterstützen die benachbarten Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie Mitarbeitende des Zoll, des technischen Hilfswerks (THW) sowie die Ausländerbehörde des Kreises Bergstraße die Kontrolle.

Im Zeitraum von 10 bis 18 Uhr leiteten die Einsatzkräfte insgesamt 30 Ermittlungsverfahren und 28 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Unter anderem stellten die Einsatzkräfte diverse Verstöße im Zusammenhang mit berauschenden Mitteln oder gegen das Pflichtversicherungsgesetz fest. Weiterhin müssen sich Tatverdächtige im Zusammenhang mit Delikten gegen das Markengesetz, wegen Urkundenfälschung oder des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Gegen 12.30 Uhr stellten die Gesetzeshüter einen grauen Audi mit drei Insassen im Alter zwischen 22 und 38 Jahren fest. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stellten sie mehrere Packungen mit gefälschten Kopfhörern fest. Zudem stellten sie im Rahmen der Überprüfung der Insassen fest, dass gegen den 22-Jährigen eine Aufenthaltsermittlung wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs sowie des Verstoßes gegen das Markengesetz vorliegt. Die Kopfhörer wurden sichergestellt und die Insassen nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Ein 24-jähriger Autofahrer muss sich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Gegen 13 Uhr lotsten die Einsatzkräfte den 24-Jährigen mit seinem Fahrzeug zur Kontrollstelle. Bei der Überprüfung erhärtete sich der Verdacht, dass er seinen Fahrzeugschein manipuliert haben könnte und das Fahrzeug nicht mehr versichert ist. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet, das Auto wurde stillgelegt und die Weiterfahrt untersagt.

Bei einer Kontrolle von zwei ausländischen Großraum- und Schwertransporten musste ebenfalls die Weiterfahrt untersagt werden. Im Rahmen der Kontrolle ergab sich zügig der Verdacht, dass die Transporter die zulässige Länge überschritten. Zudem stellten sie bei dem einen Fahrer eine massive Lenküberschreitung fest und er führte das Fahrzeug mit einer fremden Fahrerkarte. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet, beide Fahrer mussten eine Sicherheitsleistung bezahlen.

Überregional reisende Täter nutzen die gute Infrastruktur im Rhein-Main-Neckar-Raum, um schnell zu und von ihren Tatorten weg zu kommen. Darüber hinaus beeinträchtigen solche Delikte das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger, weshalb die Polizei in der "Dunklen Jahreszeit" verschiedene Maßnahmen initiiert, um es für Kriminelle unattraktiv zu machen. Bereits in der Vergangenheit fanden im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität behördenübergreifende Kontrollmaßnahmen auf Autobahnen statt. Diese verdeutlichen immer wieder die Mehrwerte für alle beteiligten Behörden.

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