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Ludwigshafen: Polizei warnt erneut vor Telefonbetrug – falsche Beamte in Maudach aktiv

Ludwigshafen: Polizei warnt erneut vor Telefonbetrug – falsche Beamte in Maudach aktiv

Ludwigshafen: Polizei warnt erneut vor Telefonbetrug – falsche Beamte in Maudach aktiv

Mehrere betrügerische Anrufe im Stadtteil Maudach: Täter geben sich als Polizisten aus und versuchen, an Wertgegenstände zu gelangen. Die Polizei ruft zur Wachsamkeit auf.

Am Freitag, 13. Februar 2026, wurden der Polizei Ludwigshafen zwei aktuelle Betrugsversuche im Stadtteil Maudach gemeldet. In beiden Fällen gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, an Geld oder Wertgegenstände der Angerufenen zu gelangen. Die Betroffenen erkannten den Schwindel rechtzeitig und informierten die Polizei.

Auch in den vergangenen Tagen und Wochen registrierte die Polizei vermehrt betrügerische Anrufe. Besonders häufig geraten lebensältere Menschen ins Visier der Täter, die telefonisch oder digital unter verschiedenen Legenden Kontakt aufnehmen.

Typische Maschen der Täter

Die Betrüger treten unter anderem als falsche Polizeibeamte, angebliche Bankmitarbeitende, vermeintliche Enkel oder als angeblicher Technik-Support auf. Ziel ist es stets, Vertrauen zu erschleichen und an Bargeld, Schmuck oder sensible Daten zu gelangen.

  • Gewinnversprechen: Forderung von Vorauszahlungen für angebliche Gewinne.
  • Falsche Amtspersonen: Anrufe von angeblichen Notaren, Gerichtsvollziehern oder Rechtsanwälten.
  • Falsche Polizeibeamte: Warnung vor angeblichen Einbrüchen und Aufforderung zur Übergabe von Geld an Boten.
  • Enkeltrick / WhatsApp-Betrug: Vortäuschen einer Notlage eines Angehörigen.
  • Kombinationsbetrug: Abfolge mehrerer Rollen, etwa falscher Angehöriger und falsche Amtsperson.
  • Falsche Microsoft-Mitarbeiter: Behauptete Virenwarnungen und Forderung nach Fernzugriff auf Computer.

So schützen Sie sich

• Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
• Legen Sie sofort auf, wenn Sie misstrauisch werden.
• Geben Sie keine persönlichen Daten, PIN oder IBAN weiter.
• Übergeben Sie niemals Geld, EC-Karten oder Wertsachen an Unbekannte.
• Nutzen Sie nicht die Rückruftaste, sondern wählen Sie die Nummer selbst.
• Bei angeblichen Microsoft-Anrufen: Keine Software installieren und keinen Fernzugriff zulassen.

Zur Prävention hat die Polizei ihre Maßnahmen intensiviert. Neben verstärkten Kontrollen und Warnmeldungen werden regelmäßig Informationsveranstaltungen angeboten. Zudem stehen Präventionsexperten unter der kostenlosen Hotline 0621 963 21177 für Fragen rund um aktuelle Betrugsmaschen zur Verfügung.

Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere ältere Angehörige und Nachbarn über diese Betrugsformen aufzuklären. Aufmerksamkeit und gegenseitige Information sind der wirksamste Schutz vor finanziellen Schäden.

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